»Grüß Gott« sagt man in Bayern zur Begrüßung. Dem Gegenüber spricht man somit gleichsam einen Segen zu- ein guter Auftakt für ein Gespräch.
Wir freuen uns, dass Sie sich für die Wieskirche interessieren und entrichten Ihnen dieses »Grüß Gott« von Herzen.
Hoc loco habitat fortuna, hic quiescit cor
- Hier wohnt das Glück, hier findet das Herz seine Ruh` -
Bei aller scheinbarer Leichtigkeit des Rokoko ist die Wieskirche von einer tiefen Innerlichkeit geprägt und von großen theologischen Themen bestimmt: Im Mittelpunkt der gegeißelte Heiland Jesus Christus, der Sohn Gottes, der sein Leben für uns Menschen hingibt und Gott Vater darbringt; daraus erwächst Erlösung, Segen und die Herrlichkeit des Himmels. Die Summe dieser Theologie findet sich in dem Gebet nach der Wandlung in der Meßfeier, wo die Mitte unseres christlichen Glaubens zum Ausdruck kommt; »Deinen Tod, oh Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit»
Hl. Ambrosius
»Die Wies ist ein Stück Himmel auf dieser leidvollen Erde«
Im Jahr besuchen eine Million Menschen aus der ganzen Welt die Wies – und sie kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: die wunderbaren Formen und Farben, die lichtvolle Heiterkeit des Raumes, die tiefreligiöse Frömmigkeit der Darstellungen – und dann die Erfahrung von schöner Musik – das alles wird zu einem beglückenden Gesamterlebnis »Wunder Wies«.
am 1. September 1754 wurde die Wieskirche vom Augsburger Weihbischof Adelmann von Adelmannshofen geweiht. Gemäß des damals gültigen liturgischen Kalenders wurde am 1. September das Schutzengelfest begannen. In der Wieskirche gibt es in Erinnerung an den Weihetag seit langer Zeit den Brauch, am ersten Sonntag des September, das Kirchweihfest zu feiern, für das aber in Anlehnung an den damaligen Festtag die Bezeichnung „Schutzengelfest“ gebräuchlich wurde. Angesichts der 342 Engel, die in der Wieskirche uns Irdische mit den Himmlischen verbinden, ist diese Bezeichnung besonders charmant. Und so ist es am kommenden Wochenende wieder soweit: Das Schutzengelfest 2026.
Die Feierlichkeiten beginnen mit dem festlichen Orgelkonzert am Samstag, den 5. September – Beginn 16.00 Uhr -, das unser Wiesorganist Erik Konietzko geben wird. Er wird Werke von Johann Sebastian Bach und Franz Liszt zum Besten geben. Wer unseren begnadeten Wiesorganisten kennt, kann erahnen, welcher Kunstgenuss bei diesem Konzert geboten werden wird.
Am Sonntag, 06. September dann findet um 10.00 Uhr das Hochamt zum Schutzengelfest statt.
Die Wieskirche ist nicht nur einer der schönsten Kirchenbauten auf dem Erdkreis, sie ist seit Anbeginn auch ein Hort höchster musikalischer Genüsse. Weltberühmten Künstlern ist es eine große Freude und Ehre, in der grandiosen Akustik der Kirche ihre Künste zu Gehör zu bringen. Ganz in der großen Tradition der großartigen Kirchenmusik lädt unser Wiesorganist Erik Konietzko in Zusammenarbeit mit dem „Förderkreis Wieskirche e.V.“ für den Herbst 2026 zu drei besonderen Konzerten in die UNESCO-Welterbestätte ein:
Am Samstag, den 5. September, eröffnet er mit einem Festkonzert zum Schutzengelfest den Wieser Orgelherbst(Beginn 16.00 Uhr). Mit Werken von Johann Sebastian Bach und Franz Liszt bietet er Orgelkonzert auf dem höchsten spielbaren Level. Ein unvergesslicher Konzertgenuss ist gewiss.
Auch bei den anderen beiden Konzerten, den Gastspielen von Professorin Margareta Hürholz und Dr. Roland Dopfer (Orgelmusik für vier Hände und Füße) am 13. September, sowie von Thorsten Rascher aus Ansbach am 19. September („Lebensstimme“ – Bach, Schizer, Mendelssohn) gastieren großartige Künstler mit spektakulären Programmen.
Kommen Sie zum Wieser Orgelherbst 2026 Der Eintritt ist frei!