Aktuelles über die Wies

Ein herzliches "Vergelt´s Gott" an alle Helferinnen und Helfer, die zu den Vorbereitungen der Weihnachtstage beigetragen haben.

Hwst. Weihbischof Florian Wörner

Das Licht der Liebe in den Alltag tragen  

„Der Gegeißelte Heiland hat alles gegeben, um uns die Tür zum Leben aufzumachen. Er hat uns Hoffnung und Heil gebracht.“ Weihbischof Florian Wörner ermunterte die zahlreichen Gläubigen beim Bruderschaftsfest die Zuversicht unseres Glaubens, das Licht der Liebe in den Alltag zu tragen.

Auf dem Bild v.l. Wieskurat Florian Geis, Xavier de Maistre, Rolando Villazón, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Georg Malterer, Bürgermeister von Bernried

Wieskurat Florian Geis zeigte sich höchsterfreut, die international gefeierten Künstler Rolando Villazón und Xaviér de Maistre zu einem Konzert in der Wieskirche begrüßen zu dürfen. Mit einem Konzert der Extraklasse beschenkten die beiden großen Künstler die atemlos lauschende Zuhörerschaft, die die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt hat, mit herrlichen Kunstliedern und Melodien aus dem latein- und südamerikanischen Raum. Der gebürtige Mexikaner Villazón war natürlich bei dieser Musik in seinem Element. Begeistert von der überbordenden Schönheit der Wieskirche, wie er es im Laufe des Konzertes in seiner heiteren Art bekundete, erfüllte er mit seinem überragenden Tenor den Raum mit tiefgründigen Canciones. Xaviér de Maistre, der derzeit weltweit angefragteste Harfenist, begleitete den Tenor kongenial auf dem für die Kirche so passenden Himmelsinstrument. De Maistre gab auch mit mehreren Solostücken eine Vorstellung seiner schier unglaublichen spielerischen Virtuosität.  Ein unvergesslicher Abend, der von den Zuhörern mit übergroßem Dank belohnt wurde.

 

Am Altar (von links) Mesner Antoni Riedel, Pfarrer Martin Kirchbichler, Reinhard Kardinal Marx, Diakon Armin Eder, Kurat Florian Geis und Diakon Klaus Lermer. HG

Der Gegeißelte Heiland geht an unserer Seite

Mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst erfuhren die zahlreichen Gläubigen beim Schutzengelfest in der Wies ein Stück Himmel auf Erden, Stärkung und Trost für ihren Pilgerweg. Sie alle durften einmal mehr die Erfahrung machen, im gegeißelten Heiland begegnet uns Gott auf Augenhöhe.

Wies – „Wir sind als Kirche aus lebendigen Steinen gemeinsam unterwegs, er ist da und geht mit uns.“ Erzbischof Reinhard Kardinal Marx stellte in der Wies das Bild für die Kirche der Zukunft deutlich heraus. Im Kern gehe es darum, an Jesus Seite zu gehen und sich wie der Zöllner Zachäus verwandeln zu lassen. Nach dem Bruderschaftsfest 2009 und Advent 2017 kam der Metropolit heuer bereits zum dritten Mal als Pilger in die Wies. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßt vom Salut der Wieser Böllerschützen und der Fahnenabordnung der Gebirgsschützenkompanie Kohlgrub. Die Kohlgruber waren ja schon dabei, als die Wallfahrtskirche im Jahr 1754 eingeweiht wurde. Ebenso gingen sie bei der feierlichen Prozession mit, als 1749 das Gnadenbild von der Feldkapelle in den Chorraum übertragen wurde.

 

Am Altar (v. l.) Generalvikar Msgr Dr. Wolfgang Hacker, Diakon Thomas Schmidt, Bischof Dr. Bertram Meier, Diakon Andreas Martin, Weihbischof Florian Wörner. "Fotos von Julian Schmidt/pba"

Das gemeinsame Gebet stärkt und verbindet
Diesen Tag hatte sich Bischof Bertram Meier schon lange gewünscht. Doch Corona bedingt mussten die Gläubigen des Bistums Augsburg zwei Jahre auf den Diözesanen Glaubens- und Gebetstag in der Wies beim Gegeißelten Heiland warten. Um so größer war jetzt die Freude bei allen Teilnehmern der Wallfahrt.

Wies – Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, wenn wir auf dem Wallfahrtsweg von der Landvolkshochschule zur Wies pilgern. Der strahlende Sonnenschein an diesem Samstag beschert uns viele Begegnungen. Seien es nun Jakobspilger oder die Kursteilnehmerinnen der Frauenseelsorge Augsburg, die am Kreuz des Oberen Lechgau singend den Herrn lobpreisen. Unter dem Motto „Auf in Gottes Namen“ haben sich 14 Birkländer und Wessobrunner schon um zwei Uhr in der Nacht unter Leitung von Pater Joyice Lanithottam auf den Weg gemacht. Um fünf Uhr gingen die Murnauer los über Bad Kohlgrub und Peustelsau. Peter Schäfer freut sich, dass sie zeitgleich mit Bischof Bertram in das Gotteshaus einziehen. Reinhold Banner ist um 6.55 Uhr in Kissing in den Zug eingestiegen und legte ab Peiting das letzte Teilstück mit dem Rad zurück.

Kurat Florian Geis, Prälat Gerorg Kirchmeier, die Diakone Armin Eder und Gerhard Kahl

Tränen sind Perlen aus dem Meer der Liebe

Fingerabdruck des Himmels“ nennt der Dichter Rainer Kunze die Wies. Die ganze Kirche ist voll von der Antwort Gottes auf das Leid seines Sohnes. Es ist die Erlösung aus diesem Leid in die Herrlichkeit des Himmels hinein. In überquellender Freude wurde jetzt auch am Sonntag das Tränenfest gefeiert.

Als der neue Wieskurat grüße ich Sie herzlich und freue mich über Ihr Interesse an unserer wunderschönen Wallfahrtskirche, deren Leitung ab 1. September 2021 zu übernehmen ich die große Ehre habe.